Donnerstag, 12. September 2013

Scarface Mütze










Lieber Tagesbuch,
  
seit heute Morgen habe ich ständig das Lied: Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär in meinem Kopf, voll bescheuert. Ich weiß nicht warum ich das Lied im Kopf habe, aber wahrscheinlich weil ich einen Pickel im Gesicht habe, und zur Melodie von dem Lied singe ich dann: Ich hab nen Pickel im Gesicht, ich mags nicht mehr. Irgendwie haben sich diese Pickel und Mitesser schon früh bei mir wohl gefühlt und seit der Pubertät bin ich sie nicht wieder losgeworden. Manchmal denke ich, dass ich  noch immer in der Pubertät bin, voll bescheuert. Dafür habe ich aber auch keine drei Haare auf meiner Brust, aber auch nur, weil ich mir die wegrasiert habe. Da fällt mir gerade meine Intimrasur ein, von der ich dir ja schon mal erzählt habe. Samstagabend war es mal wieder soweit lieber Tagesbuch. Ich hatte im Badezimmer überall Kerzen aufgestellt und diese natürlich auch angezündet. Während Angels von Robbie Williams im Hintergrund lief, habe ich mir mein Gesicht eingeschäumt, und in dieser intimen Atmosphäre habe ich mir dann mein Gesicht rasiert. Der Nachteil von der Intimrasur ist, dass ich mich meistens schneide und so ein Schnitt im Gesicht blutet meist recht stark, voll bescheuert. Aber eigentlich ist das nicht so schlimm, wenn man neben den Pickeln auch einen kleinen Schnitt von der Rasur hat.

Da fällt mir ein, dass ich irgendwann mitten in der Pubertät mal in der alten Stadt in Düsseldorf war und in einem Szenelokal habe ich Oliver und Brian getroffen. Das sind recht bekannte Amerikaner, was ich aber damals noch nicht wusste.  Stell dir mal vor lieber Tagesbuch du quatscht nach dem zehnten Einbecker Urbock in einer Kneipe mit ein paar Leuten, die englisch sprechen. Ja da kommst du doch im Leben nicht drauf, dass es sich bei den beiden Typen um Oliver Stone und Brian de Palma handelt. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich damals auch nicht viel verstanden, was die geredet haben, aber auf jeden Fall war es ein lustiger Abend. Die sagten immer irgendwas zu mir, was wie Starface oder so ähnlich klang. Ich kannte damals weder Starbucks noch Starface und als ungefähr ein Jahr später im Kino der Film „Scarface“ mit Al Pacino in der Hauptrolle anlief, wusste ich, was die beiden an jenem Abend zu mir gesagt hatten, voll bescheuert. Ich glaube 1984 lief der Film in den Kinos und als ich drei oder vier Jahre später bei meiner morgendlichen Rasur, nicht zu verwechseln mit der oben beschriebenen intimen Rasur, im Radio das Lied „You can call me Al“  von Paul Simon hörte, da musste ich grinsen und sagte: „Yes you can.“

Wie du merkst lieber Tagesbuch mag ich Musik und das, obwohl ich weder singen kann, noch ein Instrument spiele. Wenn ich bin einem Konzert bin oder ein richtig gutes Musikstück höre, dann wünsche ich mir schon, dass ich ein Instrument spielen könnte. Ich mein jetzt zum Beispiel Gitarre und nicht unbedingt die erste Geige, gell. Das überlass ich dann lieber Anderen.




bis neulich 

Mütze

Mittwoch, 11. September 2013

Mützie und die starken Männer










Lieber Tagesbuch,
  
Die Sommerpause ist vorbei und wenn Markus Lanz sich wieder bei Wetten das zum Deppen macht, dann kann ich dir auch mal wieder etwas schreiben, voll bescheuert. Ja es ist gar nicht so einfach irgendetwas neues zu schreiben, was du nicht schon weißt, denn auch du bist ja mittlerweile bei Facebook und Twitter unterwegs, so dass es fast unmöglich ist, dir Dinge zu schreiben, die du noch nicht weißt.

Neulich musste ich mal wieder zum Sehtest bei uns in der Firma. Zuerst dachte ich, dass ich doch eigentlich noch ganz gut aussehen würde für mein Alter, aber da hatte ich die Rechnung ohne die Optikerin gemacht. Am Ende von der Testerei bestätigte sich dann der erste Eindruck von der Optikerin und sie empfahl mir eine Brille zu kaufen. Ich hab mir dann auch eine Lesehilfe gekauft, mit deren Hilfe ich zwar immer noch nicht besser aussehe, aber zumindest einige Dinge etwas klarer erkennen kann. So geht das lieber Tagesbuch, der eine trinkt einen Klaren und der andere kauft sich eine Brille, voll bescheuert.

Ansonsten geht es mir aber ganz gut. Ok, einerseits sehe ich weniger und anderseits wiege ich mehr, voll bescheuert, aber einen Zusammenhang zwischen den beiden Tatsachen konnte ich bisher nicht herleiten. Eigentlich gehe ich ja nie auf die Waage und jetzt kannst du zu Recht fragen woher ich denn dann weiß, dass ich mehr wiege.  Ja ich merke das an meinen Klamotten.
Als ich mir neulich meinen Anzug angezogen habe, da habe ich verstanden, wie sich meine Matratze im Bett fühlen muss, wenn man ihr ein Spannbettlaken überzieht. Da ein guter Rat ja bekanntlich teuer ist und ich dafür kein Geld ausgeben wollte, musste ich mir selber etwas einfallen lassen. Normalerweise bin ich immer ganz gut darin, mir etwas einfallen zu lassen. Du kennst sicher den Film Wickie und die starken Männer, der auf der Grundlage einer schwedischen Kinderbuchreihe entstanden ist und als ich ein kleiner Junge war, da lief das als Zeichentrickserie im Fernsehen. Außerdem ist der Wickie der Erfinder von Wickipedia, aber das ist eine andere Geschichte, voll bescheuert. Die parallele Linie zwischen Wickie und mir sind natürlich, neben der Mütze, die genialen Einfälle, die ich früher hatte. Jetzt bin ich schon beim nächsten Problem, denn nicht nur meine Sehkraft lässt nach, sondern auch mein Gedächtnis und mir fallen gar nicht mehr so viele meiner genialen Einfälle von früher ein, voll bescheuert.  Ach ja damals als es noch keinen Bolzplatz gab, spielte wir immer auf der Straße bzw. auf dem Garagenplatz Fußball und da geht schon mal ein Ball gegen das Garagentor oder gegen ein Auto. Der Nachbar meines Freundes, ein älterer Herr namens Tack regte sich fürchterlich über uns auf und ich machte mir echt Sorgen um seine Gesundheit, voll bescheuert. Als eines Tages ein Volleyschuss genau die Fahrertür von Herrn Tacks Opel traf, war das Theater groß. Er konfiszierte unseren nagelneuen Lederball, beschimpfte uns und wollte sich bei unseren Eltern beschweren.

Meinen Freunden fiel außer blöden Sprüchen, wie zum Beispiel: Tack du alter Sack, nichts Großartiges ein, aber zum Glück hatte ich die im wahrsten Sinne des Wortes zündende Idee. Es gab auch damals schon die Einweg Gasfeuerzeuge und  ich beauftragte einen meiner Freunde eines diese Feuerzeuge von seinem Vater unbemerkt zu besorgen. Wir wussten, dass Herr Tack seinen Opel immer in seiner Einfahrt parkte und ihn dort auch über Nacht stehen ließ. Nun mussten wir lediglich bis zum Einbruch der Dunkelheit warten, ehe wir meinen Plan in die Tat umsetzten konnten. Der Rest ist schnell erzählt, aber nicht zur Nachahmung empfohlen lieber Tagesbuch. Man lege das Plastikfeuerzeug in das Auspuffrohr und schiebe es mit einem langen Ast soweit durch, bis es in den Auspufftopf fällt. Während seines Sonntagsausfluges geschah nun das, was wir leider nur aus späteren Erzählungen kannten. Irgendwo kurz hinter Lobberich war der Auspuff wohl so heiß geworden und die Plastikhülle des Feuerzeugs geschmolzen, so dass es im Auspuff ein leichtes Puffgeräusch machte und der Auspuff in Flammen aufging. Herr Tack kam mit dem Schrecken davon und genauso wenig, wie er uns das kleine Feuerwerk  in die Schuhe schieben konnten, war es uns vergönnt live dabei gewesen zu sein. 

So jetzt bin ich mal wieder vom Thema abgekommen, fast so wie früher in der Deutschstunde und weil ich da so oft vom Thema abgekommen bin, hat der Siegfried Lenz darüber einen Roman geschrieben, voll bescheuert.
Ach ja, ich wollte mir was einfallen lassen und jetzt komm ich mir fast so vor wie bei Monopoly, wo es so schön heißt: Gehen Sie ins Gefängnis. Begeben Sie sich direkt dorthin. Sie sind einfallslos.


bis neulich
Mütze


Dienstag, 12. März 2013

Tot ziens



Lieber Tagesbuch, 

irgendwann im letzten Jahr habe ich angefangen diesen Blog zu schreiben, nachdem Daniela mich immer wieder ermuntert hat, zu bloggen. Als Apothekerin kennt sie sich ja bestens mit Bloggern aus. Wer hier irgendwelche literarischen Meisterleistungen erwartet hat, der wurde enttäuscht, aber das macht nichts, denn mir hat das Schreiben Spaß gemacht und ich hätte nicht gedacht wie schnell es gehen würde aus einem Gedanken eine Geschichte zu formen und ich war teilweise selber überrascht, welche Wendungen meine Geschichten nahmen. Meistens schloss sich der Kreis am Ende wieder und es fanden sich immer mal wieder parallele Linien, die ich zuerst gar nicht gesehen hatte. Manchmal verwischten Fantasie und Wirklichkeit und ganz oft war auf einmal nur noch meine Fantasie im Spiel.
Und da ich nicht ganz alleine durch das Leben gehe, wo ich im Grunde genommen auch ganz glücklich drüber bin, kamen in meinen Geschichten auch Menschen vor, mit denen ich die ein oder andere Sache erlebt habe. Gerade da habe ich auch meiner Fantasie freien Lauf gelassen und Charaktere  deutlich überspitzt dargestellt und Dinge geschrieben, die nicht immer den Tatsachen entsprachen. Das habe ich gemacht, weil das einfach wunderbar in die Geschichte passte, weil ich es witzig und originell fand und auf keinen Fall um die betreffenden Personen bloß zu stellen oder gar in irgendwelche Schwierigkeiten zu bringen, weil hier Sachverhalte halt frei erfunden sind und meine Fantasie meistens regierte.
Im Normalfall habe ich für einen Blogeintrag meine Mittagspause gebraucht, das heißt zwischen 15 und 30 Minuten und mehr Zeit habe ich dafür auch nicht. Um political correctness zu gewährleisten, würde sich der Zeitaufwand um ein Vielfaches erhöhen. Ich müsste mich bei den betreffenden Personen rückversichern, ob das so OK ist oder ob die ein oder andere Änderung erwünscht ist. Erstens habe ich die Zeit dafür nicht und zweitens würde das zu Lasten des Spaßfaktors gehen.

Und wie sag ich immer so schön?

Ohne Spaß im Glas, brauch ich erst gar nicht trinken.



ENDE

Dienstag, 19. Februar 2013

Mütze & Mütze






Lieber Tagesbuch,
  
hab ich dir eigentlich schon erzählt, dass der Papst zurücktritt? Eigentlich geht das nicht, aber das ist genauso wie mit dem Zölibat bei katholischen Priestern, voll bescheuert. Zölibat kommt ja aus dem Lateinischen und bedeutet alleine leben, also  der katholische Priester darf nicht in einer ehelichen Gemeinschaft leben. OK lieber Tagesbuch, wenn du mal verheiratet warst, dann denkst du dir sicher, dass das mit dem Zölibat nicht unbedingt das Schlechteste sein muss, denn auch ohne verheiratet zu sein kann man seinen Spaß haben und manchmal sogar mehr. Aber ich sag ja immer, dass jede Regel auch wieder endet und manche Regel sieht auf den ersten Blick schlimmer aus als sie am Ende ist und ganz oft gibt es auch Ausnahmen in der Regel. Ich will dir damit nur sagen, dass es auch ganz viele glückliche Ehen gibt, wobei jeder ja Glück anders definiert, aber da gibt es ja ein berühmtes Märchen, welches Mütze im Glück heißt und da wird erzählt, wie einer auszog und sein Glück fand und am Ende immer den Tisch deckte, voll bescheuert.
Aber zurück zum Zölibat lieber Tagesbuch. Und was auf den ersten Blick noch nicht so schlimm aussieht, das ist bei näherer Betrachtungsweise nicht mehr so schön, wie es von Weitem ausschaut. Die machen in der römisch katholischen Kirche, wie in jedem Verein, immer wieder Versammlungen, bei denen Dinge beschlossen und Satzungen geändert werden und wo der Kassierer entlastet wird und so weiter, also wie auf der Jahreshauptversammlung unseres Fußballvereines. Nur mit dem Unterschied, dass bei deren Versammlung kein Bier , sondern Wein getrunken wird. Ja und in so einer spaßigen Weinlaune beschlossen dann die Kirchenvertreter das Zölibat zu verschärfen. Die Versammlung fand am Mittelmeer in Nizza statt und ist bekannt unter dem Namen das fünfte Konzil von Nizza, nicht zu verwechseln mit dem fünften Rad am Wagen. Zu deinem besseren Verständnis muss ich dir noch sagen, dass die Teilnehmer alles Herren im hohen Alter waren, das heißt ab siebzig Jahre aufwärts und in dem Alter hat man früher einen Schlussstrich unter die sexuellen Aktivitäten gezogen. Der Begriff Schlussstrich stammt auch aus dieser Zeit, denn auf dem Konzil in Nizza war auch der Bischof von Simmern im Hunsrück anwesend und der sagte Folgendes: „ Wenn wir nicht in einer ehelichen Gemeinschaft zusammen leben dürfen und da wir ja sowieso auch keine Lust mehr auf Lust haben, sollten wir auch Schluss mit auf dem Strich gehen machen, also quasi einen Schlussstrich unter jegliche sexuelle Aktivitäten ziehen.“  Tja und von dem Tag an mussten alle katholischen Würdenträger wie Priester, Bischöfe usw. sexuell enthaltsam leben. Lieber Tagesbuch du weißt selber, dass man durchaus mal ein oder zwei Tage auf solche Dinge verzichten kann, aber spätestens am dritten Tag wird es kritisch, voll bescheuert. Und das merkten auch die Glaubensbrüder und Sie entsannen sich darauf, dass es für solche Zwecke die Beichte gibt. Die Beichte ist das mündliche Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung, gewöhnlich während eines Gesprächs unter vier Augen mit einem so genannten Beichtvater, der auch Mitglied in dem Verein ist. Du musst dir das wie ein Gespräch unter guten Freunden vorstellen. Am Ende geht es dir besser und du weißt, dass dein Freund auch schon mal so was gemacht hat und du fühlst dich erleichtert.
Die parallele Line zum Rücktritt des Papstes ist, dass es auch beim Rücktritt von seinem Amt eine Ausnahme gibt und diese Ausnahme tritt jetzt ein, also quasi mit dem Rücktritt tritt die Ausnahme ein, voll bescheuert. Jetzt wird da also ein Posten frei in Rom und wie du ja weißt, werde ich am Donnerstag, den 21. Februar nach Rom fliegen und jetzt könntest du denken, dass ich mich dort vorstellen werde, aber da liegst du mit deiner Vermutung falsch. Erstens habe ich es nicht so mit dem Zölibat, aber das sehen die Herren ja mittlerweile nicht mehr ganz so eng, aber zweitens fehlt mir die Zeit, also für die ständige Beichterei, voll bescheuert.
Du fragst dich sicherlich, was ich denn dann in Rom mache, wenn ich mich nicht auf die frei gewordene Stelle bewerbe, lieber Tagesbuch. Also, wir fliegen nach Rom, um unseren Fußballverein, Borussia Mönchengladbach im Europa League Spiel bei Lazio Rom zu unterstützen. Die anderen drei kennst du auch schon.
Olli oder auch Bruce Willis, bekannt aus den Reisen nach Kiew und Marseille und natürlich auch aus vielen anderen Actionfilmen. Ohne ihn hast du zwar keine Schwierigkeiten, aber auch nur halb so viel Spaß.
Franky aus dem trostlosen Troisdorf, ein Gladbach Fan und zweifacher Familienvater von zwei Kleinkindern und er nutzt solche Auswärtsfahrten gerne, um sich eine kurze Auszeit zu nehmen und vor allen Dingen, um sich endlich mal wieder auszuschlafen.
Simone aus Helenabrunn und wenn du Helenabrunn kennen würdest, dann würdest du verstehen, warum Simone mitfährt. Man munkelt, dass sie letzte Woche beim Hinspiel in Gladbach einen Italiener kennengelernt hat und nun dem Ruf des  Maschilistas folgt. Aber wenn du Simone kennen würdest, dann wüsstest du, dass das wahrscheinlich nur Gerüchte sind, denn wenn sie wirklich einen italienischen Eros Ramazotti Verschnitt kennengelernt hätte, dann würde sie nicht erst übermorgen nach Italien fliegen. Und wenn andere Leute Ramazotti trinken, dann vernascht Simone viel lieber einen Ramazotti, voll bescheuert.


bis neulich oder Ciao
Mütze

Mittwoch, 6. Februar 2013

Mütze gegen Sexismus










Lieber Tagesbuch, 

  
im Moment kannst du den Fernseher nicht mehr einschalten, ohne dass du eine Talkrunde zum Thema Sexismus siehst. Ob  Jauch, Maischberger, Illner und wie sie alle heißen, überall werden mehr oder weniger kompotente Leute eingeladen und erzählen Dinge, die man sowieso schon weiß, voll bescheuert. Ich hab mir keine dieser Sendungen richtig angeschaut lieber Tagesbuch, Ok, eine Sendung habe ich geschaut und zwar war das die Diskussionsrunde bei der Maybrett Illner. Ich glaub die heißt erst seit ihrer Teenagerzeit Maybrett. Eigentlich lautet ihr bürgerlicher Name ja Britt Illner, aber in der Oberstufe in Bamberg da hieß es immer  „Ja may, die ist ja flach wie ein Brett.“ Und seitdem heißt sie überall nur noch Maybrett, voll bescheuert.
Ich hab die Sendung auch nur geschaut, weil da die Thomalla zu Gast war. Es gibt ja mehrere Thomallas und in der Sendung war halt eine von denen eingeladen und die hatte einen Rock an, der eigentlich nur ein etwas breiterer Gürtel war. Schuhe, mit einem Absatz, wie ich sie bisher nur in Kiew gesehen hatte und ihre Brüste schienen sich in ihrem Oberteil nicht wirklich wohl zu fühlen, denn sei machten den Eindruck, als ob sie sich aus dem zu engen Oberteil befreien wollten. Wenn das die Brüder von der FDP gesehen hätten, da hätten die sich so gefühlt, als ob die in einem Haus voller Freude gewesen wären.
In der Sendung war außerdem noch die rote Claudia, die Bundesvorsitzende der Grünen ist, zu Gast, die auch schon mal ein Dirndl anhatte, aber noch nie eine anzügliche Bemerkung vernommen hat. Den Grund, warum das so ist, den könnte ich dir jetzt nennen, lieber Tagesbuch, aber bevor du nachher sagst, ich sei auch so ein Brüderle, schweig ich lieber und überlasse es dir selber, dir ein Urteil zu bilden. Am Niederrhein sagt man ja immer: „ Schweigen ist goldig.“
Dann war da noch der Wolfgang Kubicki von der FDP dabei und der ist ja eher ein zurückhaltender Vertreter des männlichen Geschlechts. Bekannt wurde Kubicki durch die folgende Aussage: „ Man kann die FDP mit einer Frau vergleichen. Stimmt das Geld, bekommst du von Ihnen fast alles.“
Offiziell steht FDP für Freie Demokratische Partei, aber inoffiziell munkelt man  dass das für Faunisch Despektierlich Promiskuitiv steht, aber dafür gibt es keinerlei Belege in der Parteigeschichte und auch ich glaube, dass das lediglich ein Gerücht von einer Reporterin von einem anderen Stern ist, voll bescheuert.
Unter Sexismus versteht man ja  eine diskriminierende Verhaltensweise gegenüber einer Person des anderen Geschlechts.  Hört sich jetzt voll wissenschaftlich an lieber Tagesbuch und das, obwohl ich mir diese Definition gerade ausgedacht habe. Zugegebenermaßen ist das eine vereinfachte Formel eines wesentlich komplexeren Sachverhaltes, der so komplex und vielschichtig ist, dass die wenigsten Leute unterscheiden können, ob es sich um Sexismus oder einfach nur um lüsterne Geilheit handelt. Das kannst du mit Europa vergleichen, wo es mittlerweile auch keine Grenzen mehr gibt und wo ich manchmal nicht weiß, ob ich noch in Deutschland oder schon in Holland bin, voll bescheuert. Ich persönlich finde das jetzt nicht so schlimm, also Sexismus schon, aber das mit dem Lüsternen ist doch eine ganz natürlich Sache.
Ja ich hab dann nach der Vorstellungsrunde ausgestellt, denn im Grunde genommen ähneln sich alle Talkrunden zu dem Thema sehr und wenn die Gesprächsteilnehmer vorgestellt wurden, kann man getrost ausstellen, denn wie sagt man am Niederrhein so schön? „Kennst du Eine, kennst du Alle.“



bis neulich
Mütze